Wichtige Fragen zum Legoprojekt "Kinder bauen"

1.Über wie viele Tage wird die Aktion durchgeführt?
3-4 oder 2-3 Bautage - je nach Kinderanzahl und Tag der offenen Tür oder Familien-Gottesdienst zum Abschluss. Auch „Ferienspiele" sind eine gute Möglichkeit.

2. Wie ist der Ablauf eines "Baunachmittages"?
Das wird flexibel gehandhabt und hängt von der Kinderanzahl und der Dauer der Aktion ab. Bewährt hat sich folgender Ablauf an 3 Bautagen: Ca. 1 ½ Stunden bauen, danach eine Pause mit Andacht und Getränken, etc. und anschließend noch ca. 1 Stunde zum bauen und spielen.

3. Für welche Altersgruppe ist sie geeignet?
Die besten Erfahrungen haben wir mit Kindern im Jungscharalter (8-12 Jahre) gemacht. Es kann aber auch eine Bauzeit für kleinere Kinder mit angeboten werden - am besten am Anfang. Eine Vermischung der Altersgruppen bietet sich nicht an, da auf die kleineren Kinder beim Bauen anders eingegangen werden muss.

4. Sind für das nächstes Jahr noch Termine für eine Lego-Aktion frei? Wenn ja, welche?
Es gilt folgende Regelung: Bis zum August des aktuellen Jahres haben die Gemeinden und Gemeinschaften der Evangelischen Gesellschaft ein Vorbuchrecht. Erst danach werden Anfragen anderer Gemeinden bearbeitet.
Anfragen bitte über das Kontaktformular an Michael Fischer.

5. Für eine derartige Aktion würdet ihr mit wie vielen Mitarbeitern anreisen und wie viele Mitarbeiter sollten nach eurer Erfahrung noch von uns dazu kommen?
Grundsätzlich ein Mitarbeiter von uns. Mitarbeiter der Gemeinde: an den Bautagen 5-7.

6. Ist die Betreuung auch teilweise mit jugendlichen Helfern machbar? Ich möchte einige (3-4) Jugendliche für diese Aktion gewinnen.
Ja. Wichtig ist dabei, dass sie sich als Mitarbeiter verstehen, den Kindern beim Bauen helfen und nicht im Übereifer selber bauen.

7. Welche Voraussetzungen sind vor Ort wichtig?Für das Bauen brauchen wir einen Raum, der etwa 100 qm groß ist. Die fertige Stadt liegt auf ca. 11 qm Platten, die auf Tischen aufliegen. Weiter sind etwa 8 - 10 Tische für das Bauen der einzelnen Projekte erforderlich. Wichtig ist auch, an die Präsentation am Schluss zu denken: Kann in dem Raum noch ein Gottesdienst stattfinden? Oder gibt es einen 2. Raum? Wäre vielleicht ein öffentlicher Raum (Schule / Sporthalle / Rathaus) besser?

8. Was kann in der Bauphase erstellt werden?
Es wird gemeinsam eine Stadt gebaut, die der heutigen Architektur entspricht. Je nach Zeit und Geschick kann man evtl. noch ein bis zwei Gebäude aus der Veranstaltungsstadt nach rechtzeitiger vorheriger Absprache bauen.

9. Wie erfolgt das Bauen? Wird nach Vorlagen oder nach Zeichnungen und Bildern gearbeitet - oder ist reine Phantasie der Kinder gefragt?
Das Bauen erfolgt nach Vorschlägen. Von den Gebäuden haben wir teilweise Baupläne, aber überwiegend Fotos mit einzelnen Bauabschnitten. Phantasie können die Kinder beim Gestalten der Häuser, Gärten, bei kleineren Fahrzeugen, Gestaltung von Straßenszenen etc.  einbringen. (Würde man 250.000 LEGO-Steine der Phantasie von 30 Kindern überlassen, würde am Ende bestimmt keine Stadt entstehen und wahrscheinlich ein Chaos ausbrechen.)

10. Wie wird der Abbau gestaltet? Müssen wir alle Teile wieder sortieren - in diesem Fall müsste dann noch ein Tag zusätzlich für den Abbau veranschlagt werden.
Richtig! Alle Teile müssen am Ende fein säuberlich sortiert werden. Erfahrungsgemäß braucht man dazu mit 15 Helfern (Jugendliche und Erwachsene - keine Kinder!) ca. 2,5 Stunden. Man kann also am Sonntagnachmittag nach dem Familiengottesdienst den Abbau einplanen. Da der Abbau von unserem Mitarbeiter angeleitet wird, wäre ein zusätzlicher Tag auch mit zusätzlichen Kosten verbunden.
Generell besteht aber auch die Möglichkeit, die Stadt noch ein paar Tage stehen zu lassen, um der Öffentlichkeit Zeit zum Anschauen bzw. Kindern die Gelegenheit zum Spielen zu geben. (Das hängt vom Einsatzplan der Stadt ab.)

11. Wir haben eine große Jungschararbeit und würden gerne eine besondere Aktion für die Kinder anbieten. Ist das mit den LEGOs möglich?
Schwierig! Wir haben die Steine mit der Auflage gespendet bekommen mit ihnen missionarisch zu arbeiten. Deshalb ist das "Kinder-bauen-Projekt" eine rein missionarische Aktion, die das Ziel hat, neue Kinder zu gewinnen.
Da die Anzahl der teilnehmenden Kinder an den einzelnen Bautagen auf 25-30 begrenzt ist, muss gewährleistet sein, dass überwiegend "gemeindefremde" Kinder die Möglichkeit haben, daran teilzunehmen. In den letzten Jahren haben wir einige Ideen entwickelt, wie mehr als 30 Kinder bei der Aktion teilnehmen können.  Wir stellen die Steine aber nicht zur Verfügung, wenn nur Kinder an den Tagen dabei sind, die sowieso schon in eine Gruppe der Gemeinde gehen.

12. Und zuletzt: mit welchen Kosten müssen wir rechnen?
Diese werden auf Anfrage situationsbezogen geklärt. Da wir gerade kleinere Gemeinden mit diesem Projekt unterstützen wollen, soll es nicht an den Kosten scheitern. Erste gute Erfahrungen mit Sponsoring sind gemacht worden. Sprechen Sie mit uns. Außerdem ist eine Kostenbeteiligung der Kinder sehr empfehlenswert. Nach unserer Erfahrung melden sich Kinder dann eher an. Anscheinend stimmt der Satz: „Was nix kostet, ist auch nix."

Unser Verband

Evangelische Gesellschaft für Deutschland

eg logo